§19 Versammlungen

  1. Die alljährlich im 1. Quartal stattfindende Jahreshauptversammlung ist von dem Vorsitzenden mindestens 10 Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung durch Rundschreiben einzuberufen. Anträge können nur bis zu einem festgesetzten Termin schriftlich beim 1. Vorsitzenden gestellt werden.
  2. In der Jahreshauptversammlung gibt der Vorsitzende den Jahresbericht und jeder Wart seinen Tätigkeitsbericht über die im verflossenen Jahr geleistete Arbeit. Der Kassenwart erstattet den Kassenbericht und die Kassenprüfen den Revisionsbericht. Einer der Kassenprüfer beantragt bei ordnungsgemäßer Kassenführung die Entlastung des Vorstands. Der Kassenwart legt gleichzeitig den Haushaltsplan für das laufende Geschäftsjahr vor. Die Jahreshauptversammlung beschließt bei Bedarf die Höhe der Umlagen, des Jahresbeitrags für das nächste Geschäftsjahr, die Aufnahmegebühr, sonstiger Beiträge und Gebühren sowie Aufwandsentschädigungen. Es finden die jeweils anstehenden Wahlen für den Vorstand, den erweiterten Vorstand und das Ehrengericht statt.
  3. Eine außerordentliche Hauptversammlung kann unter Angabe der Gründe einberufen werden, wenn der Vorsitzende es für dringend notwendig erachtet, der Vorstand es beschließt oder wenn mindestens ¼ der Mitglieder unter Angabe des Zweckes und der Gründe dieses schriftlich verlangen. Für die Einberufung gilt das in Abs. 1 Gesagte.
  4. Die Mitgliederversammlung sollte neben der Jahreshauptversammlung mindestens einmal jährlich stattfinden. Sie dient der Pflege der Kameradschaft und der Unterrichtung der Mitglieder.
  5. Über jede Haupt- und Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu verfassen, die von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift über eine Hauptversammlung ist bei der nächsten Jahreshauptversammlung zu verlesen und aktenmäßig zu verwahren. Jedes Mitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.
  6. Vorstandssitzungen, zu welchen der Gesamtvorstand einzuladen ist, kann der 1. Vorsitzende je nach Bedarf einberufen.
  7. Die Jahreshauptversammlung und die außerordentliche Hauptversammlung fassen Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Stimmenmehrheit der Erschienenen, wenn nicht das Gesetz oder diese Satzung etwas anderes vorschreiben. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Kinder und Jugendliche von 12-17 Jahren haben kein Stimmrecht.