§18 Kassenführung

  1. Der Kassenwart ist verpflichtet, die Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß, getrennt nach Belegen, welche laufend durchnummeriert sind, zu verbuchen. Aus den Belegen muss der Zweck der Zahlung ersichtlich sein.
  2. Der Kassenwart darf Zahlungen nur leisten, wenn diese vom 1. oder 2. Vorsitzenden angewiesen sind. Alle Verfügungen über die bei den Geldinstituten unterhaltenen Konten müssen vom Vorsitzenden und dem Kassenwart unterzeichnet sein. Angesammelte Beitragsgelder, die nicht kurzfristig für größere Ausgaben (Fischbesatz, Pachten usw.) benötigt werden, sind bei einer Bank oder Sparkasse auf einem Sparkonto anzulegen. Sämtliche Zahlungen sollten bargeldlos abgewickelt werden.
  3. Der Kassenwart ist verpflichtet, einem vom Vereinsvorsitzenden beauftragten Vorstandsmitglied sowie den Kassenprüfern jederzeit Einsicht in die geführten Unterlagen zu gestatten und Auskunft zu erteilen. Er hat den Jahresabschluss (Kassenbericht) rechtzeitig zu erstellen.
  4. Die zwei gewählten Kassenprüfer können sich jederzeit durch Stichproben von der Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung überzeugen. Sie sind verpflichtet, zum Jahresabschluss eine eingehende Prüfung der Bücher, Belege und des Kassenberichts vorzunehmen und letzteren abzuzeichnen. (4)Über die Prüfung der Kassenführung und des Jahresabschlusses haben die Kassenprüfer ein Protokoll anzufertigen. Sie haben das Ergebnis der Prüfung der Jahreshauptversammlung und dem Vorsitzenden mitzuteilen.
  5. Die Kassenprüfer beantragen bei ordnungsgemäßer Kassenführung die Entlastung des Kassenwartes und insofern auch die Entlastung des Vorstands, oder aber sie geben der Versammlung bekannt, warum der Antrag nicht gestellt werden kann.